Uniwahlen 2009
Das Wahlergebnis in Kürze:
Senat:
Stimmverteilung:
FSK 40,5%; Grüne 21,8; Jusos 13,6; RCDS 12,4; LHG 7,8; Pogos 3,9
Sitzverteilung:
Senat: 2 FSK (Christine Plicht, Johannes Michael Wagner); 1 Grüne (Helene Ganser), 1 Jusos (Mia Koch)
"AStA": 5 FSK (Christine Plicht, Johannes Michael Wagner, Jan-Karl Stiepak, Jasper Franke, Juliane Böhme); 3 Grüne (Helene Ganser, Johann-Philipp Zündorf, Daniel Kanzleiter - nachgerückt für Lena Egeler); 1 Jusos (Mia Koch); 1 RCDS (Julia Dingemann); 1 LHG (Dorotheea Elvira Cazan)
Wahbeteiligung: 17,0 %
Fakultätsräte:
In drei Fakultäten gab es auch Nicht-Fachschaftslisten:
Jura (Fachschaft 3, RCDS 2); Medizin (Fachschaft 5, LGH 1); Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Fachschaft 7, RCDS 1)
Detaillierte Ergebnisse,
beispielsweise in den Fakultäten gewählten Leute, gibt es in diesem PDF des Wahlamts
Am 16. Juni finden die Wahlen zu den Gremien der universitären Selbstverwaltung statt. Dies sind die Fakultätsräte sowie der Senat. Diese Gremien und ihre Ausschüsse fällen alle wichtigen Entscheidungen.
Gewählt wird von 8-18 Uhr je nach Hauptfach in der Neuen Uni, im Zentralbereich INF 306 oder in der Pausenhalle der Klinischen Medizin Mannheim - eine genaue Zuordnung findet Ihr hier beim Wahlamt der Uni.
Gemäß einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts haben die professoralen Mitglieder in allen Gremien die absolute Mehrheit. Dies macht es für nicht-professorale Gruppen sehr schwer - doch nicht unmöglich - Mehrheiten zu gewinnen. Nach Rücksprache mit den betroffenen Fachschaften gründlich vorbereitete Beiträge haben Aussicht auf Erfolg. Die FSK hat in den letzten Jahren durch den Rückgriff auf das Wissen und die Informationen aus den Fachschaften wichtige Beiträge zur Gremienarbeit geleistet und damit die Wirksamkeit des FSK-Modells unter Beweis gestellt. Fachschaften, Referate und Arbeitskreise leisten wesentliche Grundlagenarbeit. Um dieses Modell und die damit verbundene Unabhängigkeit der Fachschaftsarbeit zu sichern, brauchen die Fachschaften und die FSK eine klare Mehrhei
- In aller Kürze: Wofür die FSK bei den Wahlen steht
- Kurz, knapp und bunt: Unser Wahl-Leporello als PDF
- Wie hübsch wir doch sind: Wahlplakat mit einem Gruppenfoto unserer KandidatInnen
- Nur die Spitze des Eisbergs. Portraitfotos unserer KandidatInnen. Nicht vergessen: dahinter stehen noch viel mehr FachschafterInnen, ReferentInnen, AG-Mitglieder undsoweiter, undsoweiterfileadmin/Dokumente/Wahlen_2009/Koepfe.pdf
- Themenflyer: Das verteilen wir an unseren Wahlständen
- Semesterticket: Erste Ergebnisse der Umfrage
- Ein paar Richtigstellungen zu Behauptungen der Konkurrenz
Wer wird gewählt?
Ihr wählt Studierende in den Senat und die Fakultätsräte: Diese Gremien sind neben dem Universitätsrat die wichtigsten Entscheidungsgremien an der Universität Heidelberg. Im Senat sitzen 24 ProfessorInnen, 4 wissenschaftliche MitarbeiterInnen, 4 nichtwissenschaftliche MitarbeiterInnen und 4 Studierende. In den Fakultätsräten stehen 5-8 Studierende einer unterschiedlichen Anzahl von Professoren gegenüber; diese haben aber immer die gesetzlich garantierte Mehrheit.
Bereits dies zeigt, daß die nicht-professoralen Gruppen in den Abstimmungen fast kein Gewicht haben.
Die Senate haben bzw. bilden verschiedene beratende Ausschüsse, z.B. zu den Bereichen Frauen, Umwelt, Studierende (das ist der sog. "AStA"-"Allgemeiner Studierendenausschuß"), Prüfungen, Forschung. Die Studierenden im Großen und (kleinen) Senat bilden einen machtlosen, um Mitbestimmungsrechte beschnittenen, Ausschuß, den sog. "AStA". Dieser beratende Ausschuß ist laut Landeshochschulgesetz zuständig für die "soziale Förderung der Studenten, für die Förderung der geistigen, musischen und sportlichen Interessen der Studenten". Von Vertretung ist hier keine Rede.
Wann und wo wird gewählt?
Am 16. Juni von 9-18 Uhr in Wahllokalen in der Neuen Uni, im Zentralbereich Neuenheimer Feld INF 306, und in der Pausenhalle im Klinikum der Medizinischen Fakultät Mannheim. Ihr solltet neben eurem Studiausweis euren Personalausweis mitnehmen. Weitere Infos, z.B. zu Briefwahl beim Wahlamt.
Warum tritt die Fachschaftskonferenz zu diesen Wahlen an?
An fast allen Fachbereichen haben die Studierenden unabhängige Fachschaften gebildet, die die studentische Interessenvertretung am Fachbereich wahrnehmen. Diese entsprechen nicht den im UG vorgesehenen "Fachschaften". Die "Fachschaften" des UG sind lediglich beratende Ausschüsse der Fakultätsräte, gebildet aus den studentischen VertreterInnen in den Fakultätsräten. Die unabhängigen Fachschaften haben sich zur Fachschaftskonferenz (FSK) zusammen geschlossen. Sie nimmt fachbereichsübergreifende Aufgaben wahr. Hierzu gibt neben den FSK-Sitzungen verschiedene Referate und Arbeitskreise.
Die Delegierten der Fachschaftskonferenz wollen in den Gremien Eure Interessen vertreten, die in den unabhängigen Fachschaften, der Fachschaftskonferenz oder ihren Referaten und Arbeitskreisen mit Euch erarbeitet werden. Weil der "AStA" und die offiziellen Fachschaften mit ihren nach dem Landehochschulgesetzt kaum vorhandenen Befugnissen keine Vertretung sind, müssen die Studierenden ihre umfassenden Ziele und Vorstellungen auf anderen Wegen und in unabhängigen Strukturen erarbeiten. Um diese unabhängigen Strukturen zu stärken und zugleich die Ergebnisse ihrer Arbeit in die Unigremien einzubringen, tritt die FSK zu den Wahlen an.
Die FSK lehnt die bestehenden gesetzlichen Regelungen in Baden-Württemberg ab und setzt sich für eine gesetzliche Neureglung ein. Sie bleibt aber nicht bei diesen Forderungen stehen, sondern praktiziert bereits jetzt Elemente dessen, was sie fordert. So zeigt sie, daß Mitbestimmung von der Fachbereichsebene an machbar ist und daß nur die Anbindung an die Fachbereiche eine effektive Gremienarbeit erlauben.
Wählt die FSK-Liste und nehmt Eure Mitwirkungsmöglichkeiten in den unabhängigen Fachschaften wahr!










